Start"Kein Kohlekraftwerk in Dörpen" - Deutliches Zeichen für ein besseres Klima!

"Kein Kohlekraftwerk in Dörpen" - Deutliches Zeichen für ein besseres Klima!

10. Dezember 2009 0 Kommentare

"Endlich ist die Entscheidung in Dörpen, im Landkreis Emsland, zugunsten der erneuerbaren Energien gefallen. Der Bau des Kohlekraftwerks ist geplatzt, die Vernunft hat gesiegt", so der SPD-Europaabgeordneter Matthias Groote. "Ich bin wirklich sehr froh, dass kein Kohlekraftwerk in unsere Region gebaut wird. Über zwei Jahre wurde hierüber diskutiert und gestritten und nun ist es endlich zum Ende geführt", erklärte der Umweltexperte Matthias Groote.

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, im EU-Durchschnitt den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Die EU-Kommission hat am Mittwoch dieser Woche bekanntgegeben, dass Offshore-Windenergie-Projekte mit einer halben Milliarde Euro gefördert werden. "Solche Überlegungen und Beschlüsse zeigen, welche Richtung wir einschlagen. Eine Abkehr von herkömmlichen Energien hin zu neuen Möglichkeiten, die für uns notwendige Energie auf umweltschonendere Weise zu erzeugen.

"Es geht bei der Entscheidung in Dörpen nicht darum, wer wen unter Druck gesetzt haben soll, sondern wie wir unser Ziel schneller erreichen können. Dabei ist der Weg, auf Kohle zu setzen, ein Holzweg. Gerade im Nordwesten Niedersachsens bietet sich uns die große Chance, auf den Ausbau erneuerbarer Energien zu setzen. Diese Möglichkeit sollten wir nicht ungenutzt lassen, denn die EU wird auch weiterhin Fördermittel hierfür bereit stellen.

"Die Bekämpfung des Klimawandels findet nicht nur bei der zur Zeit tagenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen statt, sondern auch bei uns vor Ort. Es ist wichtig, dass wir vor unserer Haustür anfangen und uns gemeinsam für erfolgreiche Projekte, wie die der Windenergie einsetzen. Dies sind wir nicht nur unseren Kindern schuldig, sondern schaffen hierdurch auch eine Vielzahl neuer grüner Arbeitsplätze", fordert Groote abschließend.


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