StartMatthias GROOTE: “Das Ergebnis in Kopenhagen unterbietet alle Erwartungen“

Matthias GROOTE: “Das Ergebnis in Kopenhagen unterbietet alle Erwartungen“

Matthias Groote im Gespräch mit Executive Director der UN, Ivo de Boer

Matthias Groote im Gespräch mit Executive Director der UN, Ivo de Boer

18. Dezember 2009 0 Kommentare

Der Europaabgeordnete Matthias Groote war Mitglied der Delegation des Europäischen Parlaments in Kopenhagen. „Die Ankunft der Staats- und Regierungschefs, insbesondere Präsident Obama war die letzte Hoffnung für die festgefahrenen Verhandlungen,“ sagt Groote kurz nach dem Ende der Klimakonferenz in Dänemark. Ein kritischer Punkt seien vor allem die starre Haltung Chinas und die zweigleisige chinesische Strategie gewesen.

 „Es kann nicht sein, dass sich ein Land gleichzeitig als Großmacht gibt und als Entwicklungsland einstufen lässt“, erklärt der Abgeordnete. „Aber ohne die beiden größten Emittenten, USA und China kann der Klimawandel nicht erfolgreich bekämpft werden, denn sie sind die größten CO2-Produzenten,“ so Groote weiter.

Die Mitglieder der Delegation hielten einen engen Kontakt zum Executive Director der UN, Ivo de Boer, zur schwedischen EU-Präsidentschaft sowie zu Umweltkommissar Stavros Dimas. „Jetzt muss alles daran gesetzt werden, um bei der UN-Klimakonferenz im nächsten Jahr in Mexiko zu rechtsverbindlichen Reduktionen zu kommen,“ so Groote. „In diesem Abkommen muss auch geregelt sein, dass alle Bereiche – inklusive Schifffahrt und Luftfahrt – und alle Länder einbezogen werden,“ erklärt Groote weiter. Durch das Nicht-Festlegen konkreter Reduktionsziele wird man langfristig auch in Norddeutschland mehr Geld für Anpassungsmaßnahmen in die Hand nehmen müssen.


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